DR. THERESA SOTHMANN UND FRANK SIBBING – neue Geschäftsführung übernimmt die Leitung des BSW
Eine neue Geschäftsführung übernimmt die Leitung des Bischöflichen Studierendenwerks Münster
Mit Frank Sibbing und Dr. Theresa Sothmann übernimmt eine neue Geschäftsführung die Leitung des Bischöflichen Studierendenwerks Münster (BSW). Gemeinsam wollen sie das BSW als Lebens- und Zukunftsort für Studierende weiterentwickeln.
Die neue Geschäftsführung setzt dabei bewusst auf ein Modell geteilter Verantwortung. Unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen sollen zusammengeführt, Verantwortung gemeinsam getragen und eine Kultur der Zusammenarbeit und Beteiligung gestärkt werden. Dabei verbinden Sibbing und Sothmann insbesondere die wirtschaftliche Entwicklung des BSW mit dessen inhaltlichem und pastoralem Profil.
Für ihre gemeinsame Arbeit haben Frank Sibbing und Dr. Theresa Sothmann formuliert, wofür sie als Geschäftsführung stehen und mit welcher Vision sie antreten:
„Für das Bischöfliche Studierendenwerk Münster als Geschäftsführung Verantwortung zu übernehmen, bedeutet für uns, studentisches Wohnen als wichtigen Teil des Lebens- und Studienortes Münster zukunftsfähig zu gestalten. Gerade auf dem angespannten Münsteraner Wohnungsmarkt möchten wir bezahlbaren Wohnraum sichern und dazu beitragen, dass Studierende möglichst unabhängig von sozialer Herkunft, finanziellen Möglichkeiten oder persönlichen Netzwerken in Münster wohnen und am Leben der Stadt teilhaben können. Unsere Häuser sollen Orte sein, an denen Studierende sich wohlfühlen, Gemeinschaft erfahren und ein von Respekt, Offenheit, Unterstützung und Vielfalt geprägtes Miteinander erleben. Damit verstehen wir die Arbeit des BSW als Beitrag zu Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit. Gemeinschaft, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander leben nicht nur vom Engagement der Studierenden, sondern auch von guten Rahmenbedingungen. Unsere Aufgabe sehen wir darin, hierfür verlässliche Strukturen und Begleitung anzubieten, Entwicklungen zu ermöglichen, Raum für die Aushandlung unterschiedlicher Interessen und Konflikte zu schaffen und bei Herausforderungen zu unterstützen.
In seiner kirchlichen Verortung steht das BSW für christliche Werte, die unserem Handeln und unserer Arbeit zugrunde liegen. Wir möchten, dass diese Werte im alltäglichen Zusammenleben und im gemeinsamen Engagement erfahrbar werden und unsere Häuser Orte sind, an denen Studierende Kirche auf eine offene und lebensnahe Weise erleben können. Das pastorale Profil des BSW als Teil des Handlungsfeldes der Studierendenpastoral weiterzuentwickeln, ist uns dabei ein wichtiges Anliegen.
Anknüpfend an die Idee der „Münster.Zukunftsorte“ verstehen wir das BSW als einen Zukunftsort an der Schnittstelle von Hochschule, Stadt und Kirche. Hier kommen Wohnen, Bildung, Persönlichkeitsentwicklung, Gemeinschaft und gesellschaftliche Teilhabe zusammen. Diese Position möchten wir nutzen, um Kooperationen zu stärken und zukunftsfähiges studentisches Wohnen und Leben mitzugestalten. Denn Studierende gehören für uns mitten in die Stadt: Wer sich in Münster zu Hause fühlt, Gemeinschaft erlebt und Perspektiven entwickelt, kann eine Verbindung zu Stadt und Region aufbauen, die über das Studium hinausreicht – als Fachkraft, als engagierter Bürgerin oder als Mensch, der später gerne hierher zurückkehrt. Die Arbeit des BSW ist damit für uns eine Investition in Bildung und Teilhabe und zugleich in die Zukunft Münsters und des Münsterlandes.
Damit wir diesem Anspruch nicht nur heute, sondern auch langfristig gerecht werden können, braucht das BSW eine wirtschaftlich stabile und nachhaltige Grundlage. Wirtschaftliches Handeln ist für uns deshalb kein Selbstzweck, sondern schafft die Voraussetzungen dafür, bezahlbaren Wohnraum und das inhaltliche und pastorale Profil langfristig zu sichern. Dazu gehört für uns ein ausgewogenes Zusammenspiel aus kirchlicher Bezuschussung und verantwortungsvollem wirtschaftlichem Handeln innerhalb der Organisation. Die vorhandenen Ressourcen wollen wir so einsetzen, dass sie dem Auftrag des BSW nachhaltig dienen und zugleich Handlungsspielräume für seine Weiterentwicklung eröffnen.
Diese Aufgabe möchten wir in geteilter Verantwortung wahrnehmen. Geteilte Leitung bedeutet für uns, unterschiedliche Perspektiven und Kompetenzen zusammenzuführen, gemeinsam Verantwortung zu tragen und eine Kultur der Zusammenarbeit und Beteiligung zu stärken. Unsere beruflichen Qualifikationen ergänzen sich dabei in den zentralen Dimensionen unserer Arbeit: in der Gestaltung des BSW als Lebens- und Zukunftsort für Studierende, in seinem inhaltlichen und pastoralen Profil sowie in der Sicherung seiner wirtschaftlichen Tragfähigkeit. Diese Perspektiven wollen wir in unserer gemeinsamen Verantwortung konsequent zusammendenken.
Wir freuen uns darauf, das BSW gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzuentwickeln, Bewährtes zu stärken, neue Perspektiven zu eröffnen und sichtbarer zu machen, was hier für Studierende, Kirche, Münster und das Münsterland geleistet wird.“
(Münster, Oktober 2026)












































































